Meine Hobbys sind ein bißchen schwer zu beschreiben, weil ich mich eigentlich für alles begeistern kann. Ich habe schon viele verschiedene Hobbys "durchlebt", sie dann aber wegen Zeitmangels aufgegeben.

Angefangen hat es mit Briefmarken sammeln. Das ist nun schon Jahrzehnte her und ich bin schon lange nicht mehr dabei. Meine Briefmarken habe ich bei eBay vertickert. Ich könnte mir vorstellen noch andere Dinge zu sammeln, aber die Zeit erlaubt es nicht. Und so habe ich mich auf wenige Freizeitaktivitäten beschränkt. Diese sollen in den folgenden Absätzen beschrieben werden.

Als erstes nenne ich die Aquaristik. Ich hatte mit 13 Jahren begonnen, mein erstes Aquarium einzurichten. Natürlich mit Stichlingen, welche ich selbst gefangen hatte.
Heute wäre dieses fast unmöglich. Zum einen stehen diese Fische unter Naturschutz und zum anderen, wer weiß heute noch so auf die Schnelle, wo diese Fische anzutreffen sind. Meine ehemaliges "Jagdrevier" gibt es leider nicht mehr.

1989 habe ich mein mittlerweile 100-Liter-Becken aufgegeben. Ich war durch meinen Beruf, die Seefahrerei, kaum noch zu Hause und konnte das Becken weder pflegen, noch hatte ich etwas davon.


Mein erstes "richtiges" Aquarium 1984

Ende 1998 fing dann, damals noch in Ludwigslust wohnend, mit diesem 100-Liter-Becken wieder an. Es war ein gewöhnliches Gesellschaftsbecken mit Lebendgebährenden, Fadenfischen, Panzerwelsen und einem wahrscheinlich bei jedem anzutreffenden "Algenwels".


Mein Aquarium von 2000/2001

Im Oktober 1999 bin ich nach Schwerin gezogen. Schon im Dezember des selben Jahres hatte ich ein 400-Liter-Becken in meinem Wohnzimmer stehten.
Nebenstehend ist das "Ur"-Aquarium abgebildet. Mein erster Versuch, ein so riesiges Becken einzurichten. Es sollte 2 Jahre lang Bestand haben.


...am Abend.

Anfang 2002 richtete ich mir dann ein Tanganjikasee-Becken ein. Die Prinzessin von Burundi (neolamprologus brichardi) und Fünfstreifen-Buntbarsche (neolamprologus tretocephalus) waren die Hauptfische in diesem Becken. Leider haben die Sträflinge die eine oder andere Veränderung nicht überlebt. Einen ausführlichen Bericht darüber, Fehler, welche man lieber vermeiden sollte und die weitere Entwicklung, könnt Ihr hier nachlesen.


Neues Becken 09/2002

Mein zweites Hobby ist der Sport. Allerdings nicht jener im Fernsehen, sondern hier bin ich eher selbst aktiv.

1992 habe ich mit Shotokan-Karate angefangen, das ich heute noch im Verein MASAMUNE e.V. aktiv trainiere. Leider ist es mir im Moment aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich, so oft zu trainieren wie am Anfang.

Manchmal erwische ich mich, daß ich Lichtschalter und ähnliches mit einen Mae oder Yoko Geri (Fußtritt) ein- und ausschalte, um meine Genauigkeit und Treffsicherheit nicht zu verliehren. Auch Türen schließen mit Ura Mawashi Geri funktioniert gut. Insider werden wissen, was ich meine. Ich könnte noch einige Beispiele bringen. Aber es soll lediglich zeigen, daß dieser Sport in mir drin ist und einfach nicht mehr wegzudenken ist.

Auch ein Fitnesscenter habe ich von 1993 bis 1997 besucht und ordentlich Masse an den richtigen Stellen zugelegt. Allerdings habe ich dieses aus Zeitgründen aufgeben müssen. Das hat sich wiederum auf meine Figur ausgewirkt. Das heißt nicht, daß ich jetzt Figurprobleme hätte, aber die aufgebaute Masse hat eben abgenommen. Mitte 2000 hatte ich genau 15 kg weniger drauf als 1997. Begünstigt wurde dieser große Gewichtsunterschied noch durch die Trennung von Sandra im September/Oktober 1999.

Geschwommen bin ich auch mal ein paar Jahre, aber das war nur so zum Bewegungsausgleich. Ich hätte aber nichts dagegen wieder meine Bahnen zu ziehen, aber leider reicht wieder einmal die Zeit nicht aus, um es regelmäßig zu betreiben.

Desweiteren jogge ich seit Anfang März 2008 wieder regelmäßig durch "meinen" Wald. Eine zeitlang hatte ich nichts für meinen Körper getan. Ich war unausgeglichen, seelisch und stressmäßig nicht mehr so belastbar und hatte ständig eine innerliche Unruhe in mir. Ich hätte nie gedacht, daß dieses mit fehlender Bewegung zu tun hätte. Aber seit dieser Zeit habe ich diese Symtome nicht mehr.


Mein Arbeitszimmer 2000/2001
Dann arbeite ich natürlich gern mit Computern. Ich habe auch beruflich viel mit diesen "Höllenmaschinen" zu tun und somit liegt dieses sehr nahe. Ich probiere gern vieles aus, immer nach den Motto, nichts ist unmöglich. Besonders gern arbeite ich mit Netzwerken und anderen Datenübertragungsmöglichkeiten und natürlich in der Programmierung. Neuerdings bin ich dabei, die Welt der multimedialen Möglichkeiten in Verbindung mit Netzwerken zu entdecken.

Die Zeit, die ich mir dafür nehme ist allerdings bedeutend weniger geworden. Heute setze ich die Prioritäten etwas anders.

1994 habe ich die Mailbox "Double-M Online BBS" eröffnet. In dieser habe ich alle möglichen Daten zum Download angeboten und mehrere Mail-Netze, wie das FidoNet und das RoboNet an andere verteilt.
Durch die zunehmende Internet- und Newsgroupkonkurrenz wurde dieses Medium aber immer weiter zurückgedrängt und ich habe 1998 die Mailbox geschlossen.

1997 machte ich dann den Führerschein für das Motorrad und damit entflammte eine neue Leidenschaft. Es ist einfach ein irres Gefühl mit einer Maschine unter dem Hintern durch die Lande zu choppern. Dieses "Feeling" wird durch Gruppenfahrten sogar noch erhöht. Der jenige, der es noch nicht ausprobiert hat, wird nicht wissen, worüber ich spreche.

Aber alle, die selbst ein Bike besitzen werden mir zustimmen. Mit der richtigen Truppe ist das einfach irre und romantisch. Warum sind eigentlich Chopper besser als Frauen? Hier steht es !


Grabower Bikertour 2000 auf Insel Poel

Rechts seht Ihr meine erste Maschine. Ich hatte sie schon während der Fahrschule für den Motorrad-Führerschein erworben. Allerdings verkaufte ich sie 2001 und erwarb dafür die große Schwester - die Intruder VS1400. Mein Kumpel Burkhard hatte diesen Schritt vorausgesehen.
Mein Traum ist es, ab und an eine 2-3wöchige Tour zu unternehmen. Die größte bisher war eine zweiwöchige Reise nach Porec / Istrien in Kroatien und eine viertägige Tour in die Schweiz zum Internationalen Bikertreffen Fat Tire Laax 2002.


SUZUKI Intruder VS800 GL 1997


Grabower Bikertour 2000 auf Insel Poel (Martin & ich)

 


Pullman City II im Juni 2005

Den folgenden Bildern kann man die einzenen Entwicklungsstadien meiner Intruder mitverfolgen. Ich werde hier und da noch ein bisschen investieren müssen, damit sie einen individuellen Charakter erhält. Leider geht alles sehr schleppend voran, da ich hier und da noch andere Ausgaben habe und nicht alles ins Bike stecken kann.
Im Moment kann man sogar sagen, daß ich gar nichts mehr ins Bike investieren kann. Wenn ich etwas Geld zu viel habe, dann fließt es gleich in Haus. Auch eine Investition die sich lohnt, wie ich finde.


Meine 1400er Intruder - 2002

 


September 2005

Jedes Jahr stehen verschiedene Events auf dem Programm. Das Angebot ist so riesig, daß man eine gewisse Auswahl treffen muß. Standardmäßig gehören jedes Jahr einige Treffen auf den Plan. Es ist einfach toll, dieses gesellige Gefühl der Biker untereinander und das lockere Umgehen miteinander zu spüren. Aber so ist das Bikerleben.

Da sind wir bei dem Thema Romantik. Ich bin schon ein Romantiker. Allerdings läßt mein Wesen es nur sehr schwer erahnen. Ich liebe Sonnenauf- und untergänge, abends am Strand zu sitzen und den Schiffen zuzusehen oder zu beobachten. Ich mag es ruhig, sehr ruhig. Ich könnte stundenlang schweigend an solchen Plätzen verbringen. Deshalb liebe ich auch das Feuer. Einfach nur in die Flammen starren und über den Sinn des Lebens nachdenken und sich freuen, daß man auf dieser Welt ist. Leider überspiele ich sehr oft diese Seite von mir, da sie in manchen Situationen eher hinderlich ist.


Nachdenklich in Kroatien 1998


v.l.n.r.: Sandra, ich und Steffi

1998 sollte ein weiteres Hobby hinzukommen - das Skifahren. Mit nicht der geringsten Ahnung wie man mit den Dingern den Berg hinunter kommt, machte ich mich mit meinem Kumpel Kai im Januar 1998 das erste Mal auf den Weg.
Mittlerweile sind diese Erlebnisse einige Jahre her und mir macht das Skifahren einen solchen Spaß, daß ich jedes Jahr im Februar einen Ski-Urlaub einplane.
Von 1998-2002 waren wir in Tschechien unterwegs und seit 2003 verbringen wir unseren Winter-Urlaub in Österreich.

Unsere Katze in Ludwigslust
Zum Abschluß kann ich sagen, daß diese Freizeitbeschäftigungen sich ihren Platz in meinem Leben gesucht haben und ich nur noch versuche, nicht wie früher, alles weiter zu perfektionieren, sondern diese Dinge einfach nur zu geniessen. Neben der Frage, ob man etwas im Leben erreicht hat, die man sich natürlich auch immer stellen sollte, muß man sich auch noch fragen, ob man genug Zeit für die wirklich schönen Dinge im Leben eingeplant hat. Es ist schwer, aber das sollte man sie aus den Augen verliehren.
Einige dieser Dinge sind Tiere. Auch sie werden immer einen Platz in meinem Leben einnehmen, da ich mit Katzen die immer "Momsen" hießen und Wellensittichen aufgewachsen bin.
Als Netti Anfang 2000 zu mir zog, brachte Sie eine Katze mit. Ganz lieb und stubenrein. Seit Anfang Mai 2001 hatten wir auch noch einen Karthäuser-Mischling dazubekommen, dem ich ein eigenes kleines Kapitel gönnen wollte. Leider kam es dazu nicht mehr.
Nach der Trennung von Netti im Sommer 2005 war ich beide Katzen wieder los, da sie Netti mitgenommen hat. Die weitere Entwicklung dieses Katers werde ich leider nicht mehr miterleben können.


Ein Nachkommen von "Mondgesicht", der damaligen Katze von Sandra

Ein Jahr später, im August 2006, legte ich mir wieder einen Kater zu. Dieser Kater hatte eines Tages einen ganz kleinen (etwas zwei Hände voll) Kater mit im Schlepptau. Also hatte ich nun zwei. Dieser verschwand später aber wieder und ich hatte wieder nur ein Haustier. Anschließend fand sich eine Katze ein, welche ich anfangs immer wegjagte, dann aber tollerierte und jetzt auch akzeptiere. Details über dieses Hin und Her, ist unter dem Thema Katzen zu finden.


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